HERZBLUTWIESE STADTWERKSTATT
Die STWST aus feministischer Perspektive.
SYNOPSIS:
Herzblutwiese Stadtwerkstatt, Essayfilm
Fragmente und Kontinuitäten einer feministischen Geschichte: Der Essayfilm „Herzblutwiese Stadtwerkstatt“ thematisiert Feminismus, Gleichberechtigung und Gleichstellung in der Stadtwerkstatt, dem am längsten bestehenden autonomen Kunst- und Kulturhaus der Stadt Linz.
In einem Umfeld von ästhetischer Neuerung, gesellschaftlicher Revolte, subversiver Kraft und künstlerisch-technologischer Entwicklungen verschränkt der Film von 1979 bis heute Text, Interviews, künstlerische Inszenierungen und Archivmaterial zu einer Narration im Perspektivenwechsel - und entwirft damit eine größere gesellschaftliche Erzählung über die Stadt hinaus.
Ein Film von Claudia Dworschak & Tanja Brandmayr.
KURZBIOS REGISSEURINNEN:
CLAUDIA DWORSCHAK, geboren 1963, lebt und arbeitet in Linz. Video-Künstlerin, Kultur-und Medienarbeiterin, studierte Audiovisuelle Mediengestaltung/Film, Video an der Kunstuniversität Linz. Ehemalige Mitarbeiterin u.a. bei Radio FRO (Projekt Frauenradio-Vernetzung), dorf.tv (Live-Programm-Koordinatorin), Linz09 (Projektleitung), Crossing Europe Filmfestival Linz (Produktionsleitung); Lehrbeauftragte an der Kunstuniversität Linz/MKKT und der PÄDAK der Diözese Linz / Bildnerische Erziehung. Initiatorin und Gründerin von spaceFEMfm Frauenradio auf Radio FRO. Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit sind Video- und Performancekunst zumeist in Kollaborationen mit unterschiedlichen Menschen in diversen Kontexten. Zahlreiche Arbeiten entstanden innerhalb des Künstlerinnenkollektives freundinnenderkunst und des Künstlerinnenduos diekönigin. www.freundinnenderkunst.at
Video-Produktionen (Auswahl):
2021 - Von Gespenstern und Krokodilen
2020 – Roadmovie https://youtu.be/1SJ4t_CWYsA
2016 - Mein Name ist. Ich bin. https://www.crossingeurope.at/film/mein_name_ist_ich_bin
2015 - supersummativ https://youtu.be/kbCWH-naV_M
2012 - Beruf: Berührerin
2011 - Sehnsucht
2007 – Dasein https://youtu.be/9gGvOOLKzoE
2006 - Wilder Westen https://youtu.be/4Nb4RytA9dM
2005 - Tatsächlich Scheinbar
2004 - wenn ich dich jetzt in meine arme nehme …
2001 - synchronstricken https://youtu.be/nDnnF3aRum0
TANJA BRANDMAYR, geboren 1969, Kunst- und Kulturproduzentin, Autorin, arbeitet seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Text, Dramaturgie, Medien, Konzept und Raum. Soziologiestudium/Abschluss Kultursoziologie 2004, zuvor künstlerische Ausbildung im performativen Bereich. Zahlreiche performative und visuelle Projekte, u.a. Stückentwicklung und Dramaturgie bei Tanz/Theaterprojekten, seit den 1990er-Jahren immer wieder mit Projektion und Video konzipiert und umgesetzt. Mehrere Preise und Auszeichnungen. Später erweiterte Kunst-, Medienkunst-, Research- und Theorieprojekte. Seit 2014 kontinuierliche Mitarbeiterin der Stadtwerkstatt/Linz; arbeitet in der Stadtwerkstatt im Bereich „New Art Contexts“ mit dem eigenen Researchformat Quasikunst. Innerhalb dieses Formates kontinuierlich Medien- und Netzwerkthemen, sowie erweiterte multidisziplinäre Arbeiten wie „Nik, the Sleeper“ oder „Postglow Cinema“. Mehrere Publikationen im künstlerischen Kontext. Seit 2016 im Leitungsteam der STWST und in der künstlerischen Programmierung, seit 2020 geschäftsführende Vorsitzende und künstlerische Leitung der Stadtwerkstatt, ein Kulturhaus, das von Beginn an Film, Filmkunst, Video, TV und erweiterte Medienkunst thematisiert hat. Außerdem Autorin, kontinuierliche Textarbeit. (Mit)Herausgeberin und Redakteurin der Artist-run Kunst- und Kulturzeitung „Die Referentin“. Redakteurin der Stadtwerkstatt-Zeitung „Versorgerin“.
Ausführliche Biografie und Werkschau: http://brandjung.servus.at/content/werkschau
