Night Creature's Deamons


Clubkultur im Kontext ihrer politischen Schlagkraft.
Performativ – Verkopft – Exzessiv.


Die Kreaturen der Nacht schreien: Reclaim the clubnight! Clubkultur – wer macht sie, wo entsteht sie, und gibt es sie in Linz überhaupt? Verliere dich in der Musik, dem Moment.

Wenn du nur einen Schuss hast, dann verpasse nicht die Chance zu explodieren. NIGHT CREATURE'S DEAMONS will etwas reißen. Will zerreißen, zerlegen, beobachten, fassen, verdauen und Gegenentwürfe kennenlernen.

Die in dieser Veranstaltungsreihe Agierenden verbindet eine Auseinandersetzung mit elektronischer Musik, Clubkultur, Rave, Technokultur auf einer kontextualisierten Ebene, die sich über die musikalische Ebene hinaus in verschiedenen Ausdrucksformen begegnet.

Beginnend mit Perfomances und Live-Acts geht die Nacht in eine sich selbst ermächtigende Clubnacht über, die neuen Konzepten des Feierns folgt. Bis zum Morgen sind die Dämonen der Nacht gefressen.

Neue Konzepte brauchen Räume, an denen sie erprobt werden können um sich zu etablieren. Empowerment auf dem Dancefloor. Tanzen, sich verlieren und eine Annäherung an einen Spielraum der Entfaltung schaffen, des Experiments, des Auslebens von dem, was im Tageslicht versteckt wird, oder werden muss, weil es dort von Diskriminierung und Stigmatisierung unterdrückt wird.


FLINTA und Queers empowern, die Norm exkludieren.
Yes, baby, you got canceled, stop crying!


Night Creature‘s Deamons besteht aus 5 Nächten:


Night Creature's Deamons I - 25. Februar
Night Creature's Deamons II - 23. März
Night Creature's Deamons III - 29. April
Night Creature's Deamons IV - 25. Mai
Night Creature's Deamons V - 10. Juni


Die Reihe Night Creature‘s Deamons wird von Mika Egal kuratiert.


Mika Egal ist seit zwei Jahren als Kritikerin der (kulturellen) Strukturen der Stadt Linz aktiv. Dabei musste sie feststellen, dass seit Jahrzehnten die gleichen Fragen gestellt werden, diese aber unbeantwortet bleiben. Momente des Scheiterns und der Irritation als künstlerische Strategie nutzend, versucht sie diese Fragen neu zu kontextualisierten um Antworten zu provozieren.

Ihre eigenen Arbeiten bewegen sich an der Grenze zur Unprofessionalität. Mit einem musikalischen Fokus auf Disharmonie, Antimusik, Noise und Verwirrung ist sie in verschiedenen Gruppierungen und solo aktiv. Ihre auditiven Annäherungen an Soundstrukturen prüfen diese auf ihre politische Schlagkraft. In ihren Soundperformances arbeitet sie mit selbstgebauten Instrumenten, Orten, Field Recordings, Haltungen und der Eigenresonanz von Materialien.


Die Diskurse zwischen Clubkontexten und FLINTA/Queers Empowerment fließen in die Versorgerin ein.
Die Awareness-Diskurse fließen in die STWST ein.
Ein begleitendes Symposium ist auf der Kunstuniversität Linz als Kooperationsveranstaltung geplant (Lehrveranstaltungsleiter Moritz Pisk).