NEW SOUND CONTEXTS IV
Wochenenden, jeweils Fr+Sa von 31. Juli – 22. August 2020

Ab dem Wochenende des 31. Juli/1.August plus an zwei weitere Wochenenden bespielt Monica Vlad den versperrten Saal und den Keller.


1st Floor - Sounds aus dem versperrten Saal

Der im Saal präsentierte Sound ist eine Kombination aus 2: Die ersten 40 Minuten sind eine Aufnahme einer Live-Performance, die Ende April 2020 gemacht wurde; es handelte sich um eine komplette Impro-Performance und „die Instrumente“, die verwendet wurden, waren wie üblich vollständig analog, von Kassettenspielern mit verschiedenen Tonbandschleifen bis zu 3 Radios mit verschiedenen Frequenzlängen, die viele Texturen, Schaltkreise und viele andere Klangschichten bieten. Die letzten 30 Minuten des gesamten Stücks sind eine Audiokomposition mit dem Titel „Es war einmal nichts“, die im Studio entstanden ist und in deren Mittelpunkt eine analoge Vintage-Beatmaschine Korg Electribe ER1 steht.


Sounds aus dem Keller

Der zweite Klang, der im KELLER zu hören ist, ist der jüngste, der speziell für den Raum geschaffen wurde. Er hat als Basis den aufgenommenen Klang der balm crickets (Zikaden), der stark digital manipuliert wurde, um sich dem Raum anzupassen und den Klang aus dem SAAL zu vervollständigen und auf diese Weise einen Klangparcours in der STWST zu schaffen. Die ersten Aufnahmen wurden in Italien gemacht und mit anderen Klängen integriert, um irgendwie eine gespenstische/kathedrale Atmosphäre zu schaffen.


Monica Vlad

Monica Vlad ist eine audiovisuelle Performerin und Multimediakünstlerin mit Sitz in Linz, Österreich. Ihre erste Universität war HydroPower Engineering, aber nach 5 Jahren des Studiums entschied sie, dass sie sich mehr zur Kunst hingezogen fühlt. Sie absolvierte die Abteilung für Neue Medien in der Kunst an der Accademia di Belle Arti di Carrara in Italien, gefolgt vom Masterstudiengang Interface Cultures der Kunstuniversität Linz. Für ihre Live-Performances verändert Monica die Funktionalität alter Mediengeräte und Alltagsgegenstände, um neue Klänge zu erzeugen. Sie kombiniert diese erstaunlichen Klangtexturen und scheinbar unendlichen Möglichkeiten des Noise-Genres mit Klängen aus gegensätzlichen Genres wie der klassischen Musik, um eine „paradoxe Klanglandschaft“ zu schaffen. Ihre Live-Performances sind jedes Mal anders, aber immer intensiv, dramatisch und kraftvoll.


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