Auch ohne (vorübergehend coronabedingt abgesagter) Veranstaltungen heißt es ab 30. November an der STWST-Donaulände: We have a Sitation here: Drei mobile Kabinen auf Autoanhängern stehen als installatives Setting für Wärme, Nahrung, Kunst. Außerdem an der Lände: In Gardens we live, englisch-japanische Gartengestaltung. Und mehr.


In Gardens we live / Permakultur

Seit Herbst arbeitet Andrea Lehmann an der Donaulände und erstellt mit der Stadtwerkstatt ein künstlerisches Konzept über die Raum- und Öffentlichkeitsbereiche im städtischen Wildwuchs-Areal. Den Hintergrund bildet die Lände selbst, die am Donaukilometer 2135 von der STWST betrieben wird. Aktuell entsteht außerdem ein erweitertes Konzept von Permakultur, das Andrea Lehmann bereits mit in ihrer künstlerischen Arbeit In Gardens we live mehrfach praktiziert hat und das im Rahmen der diesjährigen Dunkellände erweitert wird. Entstehen werden neue Linien zwischen englischer und japanischer Gartengestaltung sowie diverse Objekt- und Bildfragmente zwischen Ausholzen-Praxis und künstlerischer Intervention. Ansehen kann man sich die fortlaufende Bearbeitung vorerst als Settings im öffentlichen Raum, auf individuellen Spaziergängen zum Erhalt der physischen und mentalen Gesundheit während des neuerlichen Lockdowns.


We have a Situation here / Work in Progress

Mit dem Titel We have a Situation here bezeichnet Leo Schatzl die temporäre (Be)Setzung des öffentlichen Raumes durch drei prototypische mobile Gehäuse. Die mobilen Kabinen auf Autoanhängern stehen für Wärme – Nahrung – Kunst und somit für soziale Grundbedürfnisse und gesellschaftliche Notwendigkeiten. We have a Situation here bildet mit Wärme – Nahrung – Kunst metaphorische Orte und Ereignisse und folgt der Idee einer anarchischen Ökonomie der kleinen Einheiten

We have a Situation here wird ab 30. November als Setting im öffentlichen Raum installiert und auch ohne Openings bespielt mit künstlerischen Beiträgen von: Walentina Amman, Jana Ehls, Mimi Neitsch, David Moises und Christina Hartl-Prager, Blanca Rada-Roldan, Simon Reitmann, Mathias Schlägel, Jonathan Weiss uva.

We have a Situation here findet im Winter 2021 im Rahmen des STWST-Settings Dunkellände statt, in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz, und in Fortsetzung mehrerer künstlerischer Interventionen im öffentlichen Raum seit 2020, entlang des Donauufers und als Koop von Salonschiff Frl. Florentine, STWST und Kunstuniversität Linz. Präsentationen, die nach dem Lockdown wieder möglich sein werden, werden kurzfristig bekanntgegeben.


Geplant im Jänner: Sauna und Social

Und apropos nach dem Lockdown: Es ist geplant, sowohl Lände als auch Kabinen im Jänner zu bespielen, in diesen dunklen Zeiten mit weiteren Einladungen an Künstlerinnen und Researcherinnen sowie mit Saunagängen in der mobilen Wärmekabine. Und natürlich mit Kunst- und Nahrungs-Versorgung für alle, die dann wieder zusammen social sein können. Kurzfristige Bekanntgabe je nach Corona-Maßnahmen – more tba.


Halme


Seit Sommer auf der Lände zu sehen: Simon Pfeiffers Halme, Eisen, 40x40x600cm, 2021. Simon Pfeiffers Arbeit Halme entstand ebenfalls 2021 im Rahmen von Leo Schatzl Lehrveranstaltung „Intermediäre Labors“ und des Projekts „We have a SITuation here“.
„Jedes Medium hat seine eigene Sprache. Ich nehme diese Sprache und verändere sie. Der Prozess schafft neue Dimensionen. Das Entstandene hilft mir auszudrücken, was ich nicht in Worte fassen kann. Es besteht ohne mich fort, regt den Betrachter geistig und emotional an, ist abhängig von der Wahrnehmung jedes Einzelnen.“

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Images:
TanjaB, Dunkellände
Leo Schatzl, Vorbereitungsarbeiten im STWST-Kunstlager Nord
Simon Pfeiffer: Halme
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